TBF Globale Staatsanleihen, Investmentgrade
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TBF-Portfoliokommentar: Trumps protektionistische Handelspolitik ließ Anleiherenditen fallen
Das Portfolio verzeichnete eine positive absolute Performance und konnte auch die Benchmark in diesem Monat übertreffen. Der größte Teil der Out-Performance war vorwiegend auf die Übergewichtung von riskanteren Ländern/Währungen zurückzuführen sowie auf längere Duration in Gesamtportfolio. Zinsen sind insgesamt in allen Märkten gefallen, getragen von der Unsicherheit in Bezug auf konjunkturelle Auswirkungen der protektionistischen Handelspolitik der Trump-Administration.
Wie immer betrachten wir den Blick aus der Perspektive der Bewertungen, der Positionierung und der Makroökonomie. Die Positionierung ist sowohl bei Bundesanleihen als auch bei US-Staatsanleihen nahezu neutral, während an den Märkten der Schwellenländer einige moderate Long-Positionen aufgebaut werden. Die Bewertungen scheinen im Moment eher fair zu sein. Der Markt preist derzeit Zinssenkungen der Fed um 50 BP ein. Wir erwarten mehrere Schritte, da wir aus makroökonomischer Sicht über die enorme Unsicherheit besorgt sind und in den kommenden Monaten eine gewisse Schwäche der US-Wirtschaft erwarten, was mehr Zinssenkungen der Fed mit sich bringen dürfte. Die europäische Wirtschaft dürfte sich im Gegenteil vom momentanen Niveau leicht erhole, mit dem Potenzial für eine größere Expansion, sollten die europäischen Länder die Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur deutlich anheben. Bis jetzt gehen wir unverändert von Leitzinssenkungen der ECB bis September 2025 auf ein Niveau des Einlagesatzes von 1,75 % aus. Eine Entscheidung über expansivere Fiskalpolitik der europäischen Regierungen könnte unsere Einschätzung ändern. Sowohl massive Geldausgaben/Investitionen als auch die restriktivere US-Handelspolitik/Zölle dürften die Preise in Europa nach oben treiben. Daher bleibt unsere Tendenz in der USA bei jedem Ausverkauf zu kaufen und die Duration weiter zu verlängern. In Europa sind wir eher neutral mit Tendenz zu Verkürzung der Duration nach jeder Zinssenkung.
Im Oktober 2022 hatten viele Angst vor US-Rezession, seitdem ist es um einen möglichen “Slowdown“ der amerikanischen Wirtschaft still geworden. Insbesondere nach der Präsidentschaftswahl haben Investoren bei ihren US-Aktien-Positionen nochmal nachgelegt und Anleihen abgegeben. Mittlerweile verdichten sich aber die Anzeichen für eine deutliche Wachstumsabschwächung. Im Moment zeigen sich solche Sorgen eher in Umfragen über die Wirtschaft als in den harten Daten selbst, die immer noch eine Dynamik aus dem letzten Jahr aufweisen. Viele Amerikaner sind aber zurückhaltender geworden. Ein von der University of Michigan veröffentlichter, viel beachteter Index für die Verbraucherstimmung stürzte im Februar ab und fiel auf den niedrigsten Stand seit 2023. Ein separater Maßstab für die Erwartungen der Verbraucher, der vom Conference Board, einer Unternehmensforschungsgruppe, veröffentlicht wurde, zeigte im Februar einen ähnlich steilen Rückgang und erreichte ein Niveau, das auf eine bevorstehende Kontraktion hindeutet.
Die Einzelhandelsumsätze im Januar schwächten sich unerwartet ab, wobei die Verbraucherausgaben real um 0,5 % niedriger waren als im Vormonat, der stärkste Rückgang seit fast vier Jahren. Auch auf dem Arbeitsmarkt gibt es leichte Risse: In der letzten Februarwoche stiegen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf 242Tsd. und erreichten damit den höchsten Stand seit Oktober. Ein hochfrequenter Tracker des BIP-Wachstums, der von der Federal Reserve in Atlanta veröffentlicht wurde, deutet auf einen Rückgang von 2,8 % im 1Q25 hin, eine abrupte Umkehr gegenüber 2,3 % Wachstum in 4Q24 (Da es für die Wirtschaftsdaten noch früh im Quartal ist, ist die BIP-Schätzung derzeit sehr ungenau und volatil). Abgesehen von dem Lärm stechen einige Themen hervor, die vor allem auf eine Verschärfung der Sorgen in den kommenden Monaten hindeuten. Trump scheint entschlossen zu sein, die Zölle gegen Freunde und Feinde zu erhöhen – ein aggressiverer Schlingerkurs in Richtung Protektionismus als in seiner ersten Amtszeit. Da höhere Preise den Konsum und die Produktion belasten, könnten seine Zölle die Wachstumsrate Amerikas um einigen Prozentpunkt verringern. Die Unsicherheit über die Handelspolitik ist gestiegen, was bedeutet, dass sich die Unternehmen mit Investitionen zurückhalten könnten. In der Zwischenzeit erzeugen die Bemühungen von Elon Musk und seinem Department of Government Efficiency, den öffentlichen Dienst zu verkleinern, einen chaotischen Eindruck. Seine Verkleinerung scheint zu begrenzten Einsparungen zu führen, aber zu weitreichenden Unterbrechungen der Regierungsfunktionen.
Auch einige breitere Trends könnten gegen Trump sprechen. Die Verbraucher haben das zusätzliche Geld, das sie während der Covid-19-Pandemie angesammelt haben, aufgebraucht, so dass sie möglicherweise wieder anfangen müssen, mehr zu sparen, was die Ausgaben reduzieren wird. Übrigens haben neusten Umfragen ergeben, dass die Befragte, die sich als Demokraten bezeichnen, jetzt pessimistische sind und möchten weniger konsumieren bzw. die Trump-Wirtschaft nicht unterstützen wollen. Auch die unglaublich hohen Bewertungen amerikanischer Aktien, insbesondere der Tech-Giganten, die in den letzten Jahren einen Boom erlebt haben, sind anfällig für eine Korrektur – etwas, das die Stimmung der Verbraucher und Unternehmen weiter beeinträchtigen könnte. Und der Immobilienmarkt wird unter Druck bleiben, solange die Hypothekenzinsen mit 7 % flirten, nicht weit von ihrem höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten entfernt.
Alle diese Trends deuten auf ein langsameres Wachstum hin. Mit einem aggressiven und unberechenbaren Protektionisten im Weißen Haus könnte der Abschwung früher kommen und schärfer ausfallen.
Quelle: TBF | Bloomberg | 28. Februar 2025
Portfoliostruktur
Stand 28.02.2025
Aktuellen Kennzahlen
DURATION | 8,3 Jahre |
RENDITE | 5,12% p.a. |
LAUFZEIT | 9,93 Jahre |
RATING | A- |
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